{"id":60379,"date":"2026-09-14T19:36:18","date_gmt":"2026-09-14T16:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/visitlahemaa.com\/flucht-in-die-baltischen-nationalparks-verborgene-schatze-des-baltikums-autor-merle-rallmann\/"},"modified":"2026-09-14T19:36:18","modified_gmt":"2026-09-14T16:36:18","slug":"flucht-in-die-baltischen-nationalparks-verborgene-schatze-des-baltikums-autor-merle-rallmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/visitlahemaa.com\/de\/flucht-in-die-baltischen-nationalparks-verborgene-schatze-des-baltikums-autor-merle-rallmann\/","title":{"rendered":"Flucht in die baltischen Nationalparks \/ Verborgene Sch\u00e4tze des Baltikums | Autor: Merle Rallmann"},"content":{"rendered":"<p>Die Nachbarl\u00e4nder Estland und Lettland beherbergen entlang der Nord-S\u00fcd-Achse drei v\u00f6llig unterschiedliche Wunderl\u00e4nder f\u00fcr naturverbundene Menschen: den Lahemaa-Nationalpark und den Soomaa-Nationalpark in Estland sowie den Gauja-Nationalpark in Lettland. Alle sind gesegnet mit urt\u00fcmlicher und authentischer Natur, jeder auf seine eigene Weise.<\/p>\n<p>Die Juwelen des Lahemaa-Nationalparks sind neben den klaren Luft und den moosbewachsenen W\u00e4ldern pr\u00e4chtige Herrenh\u00e4user, atmosph\u00e4rische Fischerd\u00f6rfer und ein einzigartiger U-Boot-Hafen.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Stolz des Soomaa-Nationalparks sind die Moore, artenreichen Auenw\u00e4lder und Feuchtwiesen sowie die einzigartigen gro\u00dffl\u00e4chigen \u00dcberschwemmungen.<\/p>\n<p>Der Wert des gr\u00f6\u00dften lettischen Nationalparks, Gauja, liegt in der abwechslungsreichen Landschaft, biologisch vielf\u00e4ltigen W\u00e4ldern und malerischen Ausblicken auf Sandsteinfelsen und Klippen.<\/p>\n<p>Im Wechsel der Jahreszeiten kann man in den Nationalparks au\u00dfergew\u00f6hnliche Ausblicke vom Land, vom Wasser und aus der Luft genie\u00dfen. Die Besucher haben einfachen Zugang zu unz\u00e4hligen Wanderwegen, sei es zu Fu\u00df, mit dem Fahrrad, zu Pferd oder mit Wasserfahrzeugen. Es gibt Erholungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr jeden Geschmack. Auch die lokale Kultur und Traditionen bieten Erlebnisse und Entdeckungen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Lahemaa-Nationalpark \u2013 Viru-Moor, Hara-U-Boote, Herrenh\u00e4user und Kapit\u00e4nsdorf<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Bei der Ankunft in Estland ist es eine gute Idee, zun\u00e4chst das Juwel Nordestlands, den Lahemaa-Nationalpark, zu erkunden. Lahemaa gewinnt die Herzen mit \u00fcppigen W\u00e4ldern, sch\u00f6nen Str\u00e4nden und der f\u00fcr die Region charakteristischen Architektur der Fischerd\u00f6rfer. Der Nationalpark wird von mehreren gut markierten Fernwanderwegen durchzogen, wie dem RMK Oandu-Ikla Wanderweg und dem Metsa Wanderweg, die Teil des internationalen E11 Wanderweges sind. Auf dem ersten kann man in den entlang des Weges liegenden Lagerfeuerpl\u00e4tzen \u00fcbernachten, w\u00e4hrend man auf dem zweiten am Ende der Tageswanderung eine lokale Unterkunft findet.<\/p>\n<p>In Lahemaa gibt es mehrere Orte, an denen man ein Zelt aufstellen oder in einer Laavu \u00fcbernachten darf: Mustoja, Kalmeoja und N\u00f5mmeveski sind einige davon. Der Campingplatz ist mit einem vorbereiteten Lagerfeuerplatz, Grill, Tischen, Feuerholz und einer Trockentoilette ausgestattet. All dies kann sorgsam kostenlos genutzt werden. Man muss nur beachten, dass das Jedermannsrecht gilt \u2013 jeder hat das gleiche Recht, dort zu verweilen und zu \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine k\u00fcrzere Wanderung eignet sich der Wanderweg im Viru-Moor perfekt, der nur eine halbe Stunde Autofahrt von der Hauptstadt Tallinn entfernt ist. Allein diese Moorwanderung ist es wert, die Reise nach Lahemaa anzutreten. Der erste Teil des Moores und der Aussichtsturm sind auch mit Rollstuhl und Kinderwagen zug\u00e4nglich. Insgesamt hat der Weg eine L\u00e4nge von sechs Kilometern, und man sollte sich ein paar Stunden Zeit nehmen, um den einfachen Weg zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Doch Lahemaa ist nicht nur ein Naturpark. Hier bieten mehrere gut erhaltene Herrenhauskomplexe einen Augenschmaus. Man kommt nicht um das Palmse-Herrenhaus herum, das erstmals im Mittelalter erw\u00e4hnt wurde, als der d\u00e4nische K\u00f6nig das Land dem St. Michael Nonnenkloster in Tallinn schenkte. Nonnen wurden in Palmse jedoch nie gesehen, das pr\u00e4chtige Herrenhaus war \u00fcber Jahrhunderte hinweg im Besitz der Gutsherren. Heute befindet sich hier ein Freilichtmuseum, wo Besucher durch den Herrenhausgarten und das Palmse-Haus spazieren und einen Eindruck vom luxuri\u00f6sen Lebensstil des Adels gewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine einzigartige Sehensw\u00fcrdigkeit im gesamten Baltikum befindet sich in Lahemaa, in der Hara-Bucht, wo die sowjetische Grenzpolizei einen Milit\u00e4rhafen mit einem U-Boot-Basis errichtete.<\/p>\n<p>Wenn man genug von dem milit\u00e4rischen Erbe hat, kann man von dem Hafen aus zu einem Erlebnisausflug in die Milit\u00e4rsiedlung, zur Hara-Insel und in die W\u00e4lder und K\u00fcstend\u00f6rfer der Juminda-Halbinsel aufbrechen.<\/p>\n<p>Wer jedoch vom milit\u00e4rischen Erbe unber\u00fchrt bleibt, findet in greifbarer N\u00e4he den Majakivi-Wanderweg, wo sich ein riesiger, drittgr\u00f6\u00dfter Findling Estlands befindet. Auf den 41 Meter Umfang des Steins kann man \u00fcber eine Leiter klettern, um die umliegenden Kiefern von der H\u00f6he der Baumkronen zu bewundern, und warum nicht dort ein paar Yoga-\u00dcbungen machen, ein Wanderjournal schreiben oder ein Picknick veranstalten. \u00c4hnliche \u201eRiesen\u201c gibt es in Estland etwa tausend, aber nur bei wenigen kann man \u00fcber eine Leiter hinaufklettern. Einer davon befindet sich im legend\u00e4ren Kapit\u00e4nsdorf K\u00e4smu direkt am Wasser.<\/p>\n<p>K\u00e4smu unterscheidet sich von anderen K\u00fcstend\u00f6rfern durch pr\u00e4chtigere Wohnh\u00e4user. Hier wurden einst Seeleute ausgebildet, und viele von ihnen erreichten den Rang eines Kapit\u00e4ns. Das bedeutete nat\u00fcrlich ein h\u00f6heres Einkommen, was sich auch in der Pracht der H\u00e4user widerspiegelte. Heute verbringt die Elite der estnischen Kulturschaffenden ihre Sommer in K\u00e4smu. Das maritime Museum im Herzen von K\u00e4smu ist wie der Punkt auf dem \u201ei\u201c bei der Entdeckungsreise durch Lahemaa.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Soomaa-Nationalpark \u2013 die f\u00fcnfte Jahreszeit, 10.000 Jahre alte Moore und Haabjas<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der 1993 gegr\u00fcndete Soomaa-Nationalpark in Zentralestland wird von riesigen Moorfl\u00e4chen gepr\u00e4gt, zwischen denen sich gewundene, flachbettige Fl\u00fcsse schl\u00e4ngeln, die geradezu f\u00fcr Wasserwanderungen geschaffen sind. Die Moor- und Waldwanderwege sind ein Traumziel f\u00fcr alle, die die wenig vom Menschen beeinflusste reine Natur erleben m\u00f6chten. Die Umgebung wirkt hypnotisierend, und beim Bewegen in dieser Gegend verliert man schnell das Zeitgef\u00fchl und die Eile.<\/p>\n<p>Die Soomaa-Region entstand vor etwa 10.000 Jahren beim R\u00fcckzug des Inlandeises, als sich der Grund eines Gletschersees bildete, in dem sich Ablagerungen ansammelten, die kein Wasser durchlassen. Mit dem R\u00fcckzug des Eises und des Sees blieben flache, sumpfige Gebiete zur\u00fcck, die sich im Laufe der Zeit in Moore verwandelt haben. In der Sowjetzeit wollte die Regierung die Moore in Ackerland umwandeln und errichtete an mehreren Stellen Entw\u00e4sserungssysteme, die der heutige estnische Staat wieder in Moore zur\u00fcckverwandeln m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Seinen Namen erhielt Soomaa vor \u00fcber 100 Jahren von dem Geografieprofessor Johannes Gabriel Gran\u00f6, der die Region erstmals unter diesem Namen erw\u00e4hnte. Es gibt f\u00fcnf gr\u00f6\u00dfere Moore in Soomaa. Das gr\u00f6\u00dfte von ihnen, das Kuresoo-Moor, ist gleichzeitig das gr\u00f6\u00dfte Moor-Massiv in Estland. Man kann es auf einem mehrkilometerlangen Fu\u00dfweg auf dem Ingatsi-Lehrpfad bewundern, wo sich von einem Aussichtsturm aus ein faszinierender Blick \u00fcber das Moor er\u00f6ffnet. Um zum Moor zu gelangen, muss man auch eine Treppe hinaufsteigen, da das Moor im Laufe der Jahrtausende \u00fcber zehn Meter h\u00f6her gestiegen ist, der Wald jedoch nicht. Das Ansteigen des Moores setzt sich mit einem Millimeter pro Jahr fort.<\/p>\n<p>Zwischen den Wanderwegen in Soomaa kann man mit dem Auto oder Fahrrad fahren, da an vielen Stellen der Weg des Fu\u00dfg\u00e4ngers von einem Fluss unterbrochen wird. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Picknickkorb und ein Handtuch mitzunehmen, um das Vergn\u00fcgen des Schwimmens in den Moorseen zu genie\u00dfen. Moorb\u00e4der kann man neben dem Ingatsi-Pfad auch auf den Wanderwegen Riisa und H\u00fcpassaare genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Soomaa ist einer dieser Orte, die viel mehr sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Das gr\u00f6\u00dfte Merkmal und Magnet dieser Gegend sind die \u00dcberschwemmungen, die die Einheimischen die f\u00fcnfte Jahreszeit nennen. Hochwasser wird durch eine gro\u00dfe Menge Niederschlag oder das Schmelzen von Schnee in kurzer Zeit verursacht, weshalb das Wasser nicht in die Betten der flachen Fl\u00fcsse passt und die gesamte umliegende Landschaft \u00fcberflutet. In manchen Jahren ist das Hochwasser um fast einen Meter pro Tag gestiegen und das \u00fcber drei bis vier Tage hinweg.<\/p>\n<p>An vielen Stellen sieht man die Spuren der Rekordjahre der \u00dcberschwemmungen. Wenn man auf trockenem Boden steht, scheint es unvorstellbar, dass das Wasser gleichzeitig bis zur Brust stehen und auch die Gel\u00e4nder unter Wasser gedr\u00fcckt werden k\u00f6nnen. So wie die Menschen haben sich auch die hier lebenden Pflanzen-, Tier- und Vogelarten an die tempor\u00e4re Wasserf\u00fclle angepasst.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften \u201eWasserfluten\u201c erreichen Soomaa im M\u00e4rz-April, aber bei starken Regenf\u00e4llen k\u00f6nnen sie zu jeder Jahreszeit auftreten. Eines ist sicher, jede f\u00fcnfte Jahreszeit hat ihr eigenes Gesicht. Dann verwandelt sich das gesamte Soomaa in ein gro\u00dfes Wasserfeld und l\u00e4sst auch die niedrigeren Stra\u00dfen nicht unber\u00fchrt. Einige wenige Soomaa-Bewohner m\u00fcssen dann ihre Gesch\u00e4fte mit Wasserfahrzeugen erledigen. Im Gegensatz dazu haben Interessierte die M\u00f6glichkeit, mit einem Kanu, Kajak, Boot oder SUP-Board zu fahren, als w\u00e4ren sie im echten Amazonas \u2013 in W\u00e4ldern, auf Feuchtwiesen und in Flussauen. Dieses Naturwunder hat Soomaa weltweit Ruhm eingebracht und zieht immer mehr Touristen aus der N\u00e4he und Ferne an.<\/p>\n<p>Durch den Nationalpark flie\u00dfen drei flachbettige Fl\u00fcsse \u2013 Lemmj\u00f5gi, Halliste und Raudna. Eine beliebte Fortbewegungsart ist hier das Kanufahren, auch wenn das Hochwasser zur\u00fcckgeht. Fr\u00fcher wurden hier einbaumartige Boote, die Haabjas, hergestellt und gefahren, die zu einem der Symbole des Naturschutzgebiets geworden sind. In Soomaa wurde das Boot aus Weidenholz gefertigt und war w\u00e4hrend der \u00dcberschwemmungen das einzige Fortbewegungsmittel. Nat\u00fcrlich wurde die Haabjas das ganze Jahr \u00fcber genutzt, um zum Einkaufen, zur Schule oder zur Molkerei zu fahren. Im Jahr 2021 wurde die Haabjas in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.<\/p>\n<p>In Soomaa f\u00fchlen sich die Biber wohl, deren Aktivit\u00e4ten man auf dem m\u00e4rchenhaften Lemmj\u00f5e-Wanderweg und dem Biberweg in T\u00f5ramaa beobachten kann. Letzterer beginnt am Besucherzentrum des Soomaa-Nationalparks, wo man detailliertere Informationen \u00fcber die Wanderwege, die lokale Natur und Sehensw\u00fcrdigkeiten sowie M\u00f6glichkeiten zum Waschen und Zelten findet.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Gauja-Nationalpark \u2013 wunderbare Natur und unvergessliche Siedlungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte lettische Nationalpark, Gauja, ist bekannt f\u00fcr seine Urw\u00e4lder, Sandsteinfelsen und biologische Vielfalt. Im Nationalpark reiht sich ein Naturwunder an das andere, dazwischen fast 500 Kultur- und Geschichtsdenkm\u00e4ler: Herrenh\u00e4user und Schl\u00f6sser, Festungen und Burgen, M\u00fchlen und Kirchen, herausragend sch\u00f6ne Architektur und Museen.<\/p>\n<p>Der Nationalpark wurde 1973 gegr\u00fcndet und erhielt seinen Namen nach dem Gauja-Fluss, \u00fcber dem man mit etwas Gl\u00fcck Eisv\u00f6gel fliegen sehen kann. Die Region ist ein idealer Ort f\u00fcr die Freizeitgestaltung, sei es beim Wandern zu Fu\u00df, mit dem Fahrrad oder im Kanu.<\/p>\n<p>Wenn Sie die Region besuchen, seien Sie bereit, der urt\u00fcmlichen Natur zu begegnen, sich von der hektischen Stadt zu entspannen und sich bei einer Naturwanderung herauszufordern.<\/p>\n<p>Der Nationalpark erstreckt sich von Sigulda bis Valmiera, und zwischen ihnen liegen die Ordensburg Cesis und das einst von der Papierindustrie lebende Ligatne, wo die Geschichte sch\u00f6n bewahrt ist und man beim Herumgehen das Gef\u00fchl hat, als w\u00e4re die gesamte Siedlung ein gro\u00dfes Museum.<\/p>\n<p>An der S\u00fcdwestseite des Nationalparks in Sigulda kann man mit der Seilbahn fahren und auf einer Bobbahn, von denen es weltweit nur 18 gibt. Dank der umgebenden W\u00e4lder hat Sigulda \u00fcber Jahrhunderte hinweg Ruhm f\u00fcr seine reine Luft und Erholungsm\u00f6glichkeiten erlangt. Vor Ort erfahren Sie, was die Siguldaner mit ihren Spazierst\u00f6cken zu tun haben. Man sieht sie sowohl auf den Stadtstra\u00dfen als auch in den Souvenirl\u00e4den. Wenn Sie noch Energie haben, erklimmen Sie den Turm der Turaida-Burg (besonders empfehlenswert im Herbst!) und spazieren Sie zum Grab der Turaida-Rose, \u00fcber das die lokale Legende eine sehr traurige Geschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Ein Markenzeichen des Gauja-Nationalparks sind die unterschiedlich gef\u00e4rbten und etwa 350 Millionen Jahre alten Sandsteinfelsen. In ihnen gibt es sowohl H\u00f6hlen als auch interessante Gesteinsformationen. Die bekanntesten Felsen sind die 22 Meter hohe Erglu-Klippe, von deren Kante sich ein m\u00e4chtiger Blick ins Gauja-Tal er\u00f6ffnet, und die etwa einen halben Kilometer lange Sietiniezise-Klippe, die \u00fcbersetzt \u201eSiebfels\u201c bedeutet. H\u00f6hlen und S\u00e4ulen, Nischen und B\u00f6gen \u2013 hier gibt es an jeder Ecke Bewundernswertes. Au\u00dferdem hat diese Wand eine graue Farbe, die selten ist. F\u00fcr Erholung findet man in der N\u00e4he sowohl einen Picknickplatz als auch einen Schwimmplatz. Stellen Sie einfach Ihr Zelt auf und genie\u00dfen Sie die Stille und den Frieden, so viel Ihr Herz begehrt.<\/p>\n<p>In den teilweise sehr alten W\u00e4ldern k\u00f6nnen Sie sich wie in einem M\u00e4rchen f\u00fchlen, wo zwischen moosbedeckten B\u00e4umen und Farnen Waldfeen leben. Tats\u00e4chlich nehmen die W\u00e4lder fast die H\u00e4lfte des Nationalparks ein. 33 Seen und fast hundert Kilometer des Gauja-Flusses erm\u00f6glichen es, neben den Wanderungen auch Wasserwanderungen zu unternehmen.<\/p>\n<p>Bevor Sie die Tour im Gauja-Nationalpark beenden, nehmen Sie sich Zeit f\u00fcr eine Atempause in der Valmiermui\u017ea-Brauerei, die in einem alten Herrenhaus eingerichtet ist und viel mehr ist als nur ein Ort zum Probieren von Hopfengetr\u00e4nken. Hier finden Sie handwerkliche Produkte von lokalen Meistern und allerlei K\u00f6stlichkeiten, und die Luft ist dick von Geschichte.<\/p>\n<p>Wer jedoch Sauna und Wasseranwendungen sch\u00e4tzt, sollte sich auf den Weg zum harmonisch in der Natur versteckten Ziedlejas-Wellness-Spa machen, wo spezielle Rituale sowohl K\u00f6rper als auch Geist reinigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachbarl\u00e4nder Estland und Lettland beherbergen entlang der Nord-S\u00fcd-Achse drei v\u00f6llig unterschiedliche Wunderl\u00e4nder f\u00fcr naturverbundene Menschen: den Lahemaa-Nationalpark und den Soomaa-Nationalpark in Estland sowie den Gauja-Nationalpark in Lettland. Alle sind gesegnet mit urt\u00fcmlicher und authentischer Natur, jeder auf seine eigene Weise. 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